Programm
***Hinweis: Veranstaltung wird verschoben*** Was bleibt vom Sommer 2018?
Perspektiven der Zivilgesellschaft auf die rassistische Mobilisierung 2018
Im August/September 2018 kam es in Chemnitz nach einem Tötungsdelikt zu massiven Protesten und Ausschreitungen rechter und rechtspopulistischer Gruppierungen. Menschen mit vermeintlichem Migrationshintergrund wurden körperlich angegriffen und durch die Straßen gejagt.
Die Stadt geriet über Nacht in den Fokus der (inter-)nationalen Medienaufmerksamkeit. Von rechten Akteur:innen organisierte Aufmärsche zogen bis zu 6.000 Teilnehmer:innen aus Chemnitz, der Umgebung sowie dem gesamten Bundesgebiet an. Die Aufmärsche markierten einen öffentlichen Schulterschluss zwischen AfD und Neonazis.
Diesen in der jüngsten Geschichte der Stadt einschneidenden Vorfall möchten wir mit einem breiten Podium kritisch beleuchten. Wir diskutieren die Ursachen, den Umgang der Stadt mit dem Geschehen sowie die Rolle von Polizei und Medien. Im Austausch mit dem Publikum wollen wir Erfahrungen und Auswirkungen sammeln, aber auch zivilgesellschaftliche Reaktionen in den Blick nehmen. Mit Bezug auf die Kulturhauptstadt Europas 2025 wird gefragt: Was hat sich in Chemnitz seitdem getan?
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich, bitte anfragen. Eintritt frei.
Wann
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Do., 28. August
18:30 - 20:30 Uhr
Wo
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Offener Prozess - ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex
Johannisplatz 8
09111 Chemnitz
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