Programm
heimaten
Vielstimmige Perspektiven auf & aus dem Osten Deutschlands
Was bedeutet Heimat heute – und wer darf dazugehören? Ostdeutschland war und ist Heimat für Viele. Schon in der DDR lebten Menschen aus Vietnam, Mosambik, Kuba, Polen, Chile oder Angola im Osten. Sie waren Vertragsarbeiter:innen, Studierende und politische Geflüchtete. Nach 1990 kamen neue Generationen von Migrant:innen und BIPoC hinzu. Dennoch bleiben ihre Geschichten oft unsichtbar.
Wir trauen uns, den Blick zu weiten und diskutieren, wie der Osten Deutschlands endlich vielfältiger erzählt werden kann. Welche Erfahrungen von Zugehörigkeit, Ausgrenzung oder Verwurzelung gibt es im Osten jenseits der dominanten Erzählung? Womöglich lässt sich Heimat als Gefühl, Ort oder Beziehung neu denken. Und welche Rolle spielen Erinnerung, Sprache und politische Kämpfe in der Gestaltung eines neuen und pluralen ostdeutschen Heimatbegriffs?
Podiumsgäste: Lydia Lierke Projektleitung „Partizipation Angehörige“ im NSU-Dokumentationszentrum, Dr. Patrice G. Poutrus Historiker, Universität Osnabrück, u.a.
Moderation: Max Czollek Autor, Publizist und Kurator
Weitere Informationen und Anmeldung (ab 16. August) unter: Anmeldung zu heimaten
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich, bitte anfragen. Eintritt frei. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH, Projekt Europäische Werkstatt für Kultur und Demokratie & Gelebte Nachbarschaft. heimaten ist ein deutschlandweites Projekt des Hauses der Kulturen der Welt (HKW).
Wann
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Mi., 17. September
18:30 - 20:30 Uhr
Wo
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Offener Prozess - ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex
Johannisplatz 8
09111 Chemnitz
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