Programm
Gegen Leerstellen der Erinnerung – Hinsehen, erinnern, handeln
Ein Gedenkanstoß zu Kontinuitäten von Rassismus
Welche Geschichten von NS-Verfolgten sind bekannt – und welche fehlen? Wie beeinflusst unser Erinnern, ob wir Ausgrenzung heute erkennen – oder übersehen? Diesen Fragen widmen sich bald zwei auffällige, geometrische 3D-Skulpturen – Polygone – an zentralen Orten im Chemnitzer Stadtraum. Vom 19. – 27. Juni stellen die künstlerischen Objekte der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft eine Auswahl kreativer Projekte vor, die sich mit der Gegenwart des Erinnerns auseinandersetzen.
Zum Abschluss dieser Ausstellung im öffentlichen Raum kommen in mehreren kurzen, abwechslungsreichen Gesprächsrunden Personen aus Wissenschaft, Bildung und Erinnerungskultur mit engagierten Persönlichkeiten aus Chemnitz und Sachsen zusammen. Dabei geht es um zentrale Fragen: Was bedeutet Gedenken heute? Wer erzählt Geschichte, und wer wird oft übersehen? Wie kann Erinnerung helfen, gegen Ausgrenzung heute aktiv zu werden?
Podiumsgäste: Andrea Despot (EVZ), Etelka Kobuß (Migrationsbeauftrage der Stadt Chemnitz), Alexander Walther (Wiss. Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz), Elisabeth Desta (NSU-Dokumentationszentrum), Clara Wahl (History in Black) und Harika Dauth (Romano Sumnal)
Moderation: Nora Hespers
Mit musikalischer Begleitung von phaeb
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung EVZ – Erinnerung Verantwortung Zukunft.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Wann
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Do., 26. Juni
18:30 - 20:30 Uhr
Wo
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Offener Prozess - ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex
Johannisplatz 8
09111 Chemnitz
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