Programm
Assembly Residency 2025
Vernissage und Ausstellung „Fragile Grounds“
Die Assembly Residency 2025 bietet Raum für Künstler:innen, Aktivist:innen und Forscher:innen, die sich mit Migration, Erinnerung und Identität in Ostdeutschland beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die marginalisierte Perspektiven sichtbar machen und gesellschaftliche Fragen zu Zugehörigkeit und Gerechtigkeit aufgreifen. Die künstlerischen Arbeiten fließen in das NSU-Dokumentationszentrums ein und erproben neue Formen kollektiver Erinnerung.
Im Rahmen der diesjährigen Residency entsteht das Projekt Fragile Grounds von Ghazal Alhamwi. Sie entwickelt eine ortsbezogene Installation zum Thema „Warten“ – inspiriert von Erfahrungen von Migrant:innen im Asylsystem und in Anlehnung an die Erlebnisse der Familien der NSU-Opfer. Mit Video, Fotografie und offenen Workshops entsteht ein Raum, in dem Warten, Stillstand und Erinnerung als Formen des Widerstands erfahrbar werden.
Mit einer Vernissage und temporären Ausstellung nähern wir uns dem „Warteraum“ – einem sowohl realen als auch symbolischen Ort, an dem Zeit und Geschichte auf besondere Weise miteinander verwoben sind. In Anwesenheit der Künstlerin Ghazal Alhamwi freuen wir uns auf regen Austausch!
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Verdolmetschung bei Bedarf möglich, bitte anfragen. Eintritt frei.
Wann
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Fr., 19. September
18:30 - 20:30 Uhr
Wo
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Offener Prozess - ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex
Johannisplatz 8
09111 Chemnitz
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